Stadtbibliothek. Foto: Oliver Vogel

Veranstaltungen

Liebe Besucher*innen unserer Stadtbibliothek,
wir freuen uns, Ihnen nach der turbulenten Corona-Phase wieder ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können, das die Vielseitigkeit dieses einzigartigen Hauses widerspiegelt. Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungsangebote. Viel Spaß beim Schmökern & Entdecken!

Bitte beachten: Bei Veranstaltungen von Montag bis Freitag wechselt der VVK auf die AK am Veranstaltungstag um 16 Uhr.  Bei Veranstaltungen am Samstag und Sonntag findet der Wechsel am Samstag um 12 Uhr statt. 

5. Oktober I Film ab!

Zur Hälfte geöffnete Filmklappe mit Popcorn

Der Mittwochs-Film in der Stadtbibliothek! Dieser Nachmittag ist nur für Kinder, die Überraschungen lieben. Denn wir werben nicht mit dem Filmtitel. Kostenlose Eintrittskarten holen, reinsetzen und genießen. Wer die Spannung nicht aushält, dem wird der Filmtitel ins Ohr geflüstert. Eintrittskarten gibt es an der Infotheke im EG. Für Kinder ab 6 Jahren. Der Film beginnt um 15 Uhr.

8. Oktober I Nadire Biskin: Ein Spiegel für mein Gegenüber

Bild Nadire Biskin; copyright Jens Oellermann

Huzur ist bei ihrer Cousine in der Türkei auf Zwangsurlaub – in Berlin hat man sie bis auf weiteres vom Referendariat suspendiert. Wenigstens verschafft ihr das „Kopftuchgate“ viel Zeit zum Nachdenken. Doch zurück in Berlin überschlagen sich
noch am Abend ihrer Ankunft die Ereignisse – Huzur liest die verwahrloste zehnjährige Hiba auf, ein syrisches geflüchtetes Mädchen ohne Familie, und plötzlich muss sie sich kümmern – um ein fremdes Kind und um ihr eigenes Leben. Seit vielen Jahren wird intensiv über die Frage debattiert, ob muslimische Lehrerinnen Kopftuch tragen können, oder nicht. Die Autorin arbeitet ebenfalls als Lehrerin in Berlin. Sie selbst sei von dem Thema  nicht betroffen, erklärt sie. „Aber indirekt sind, glaube ich, alle Frauen betroffen.“ Denn am Ende geht es darum, wer wie auszusehen hat und wie man sich Neutralität vorstellt.

Biskin ist ein Meisterstück gelungen – ein Werk, das so feinfühlig geschrieben und in seiner Wortwahl so bedacht ist, dass es tief unter die Haut geht. Passauer Neue Presse

Nadire Biskin wurde 1987 in Berlin geboren. Sie hat Philosophie, Ethik und Spanisch studiert und arbeitet als Lehrerin. „Ein Spiegel für mein Gegenüber” ist ihr erster Roman

Samstag, 8. Oktober 22, 19.30 Uhr
Kunstmuseum, Picasso-Saal
Im Rahmen der Museumsnacht

12. Oktober I Burgzwerge

Kinder schauen in eine Schatzkiste

Leseförderung für Kinder von 1 bis 3 Jahren mit Finger- und Kniereiterspielen, Liedern und einem Bücherschatz. Eintritt frei. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! 

13. Oktober I PC-Spiele & Co. für Neueinsteiger*innen

Rentnerin spielt ein Computerspiel; copyright Stadtbibliothek

Wer endlich einmal ausprobieren möchte, was die Jugend heute (stundenlang) an Konsolen, Gaming-PCs oder mit der VR-Brille macht, dazu aber Anleitung benötigt, ist eingeladen, sich auf diese spannende und eigentlich für alle Altersgruppen sehr attraktiven Angebote unbeschwert zusammen mit unseren Mitarbeiter*innen einzulassen. Anfänger unter sich können ungehindert erste Erfahrungen sammeln. Gerne sehen wir hier auch ältere Junggebliebene. Einfach mal was Neues machen, Up-to-date-bleiben.
 
Eine Kooperation mit der Seniorenakademie und dem Medienzentrum

13. Oktober 2022 von 10 - 12 Uhr
Gaming-Raum, 1.OG

Eintritt frei
Anmeldung vorab in der Bibliothek 

14. Oktober I Burg der Sinne

Kind zeichnet etwas

Mit dem Bibliotheksritter Richard singen, basteln und die Welt der Bücher entdecken. Für alle Kinder zwischen 3 und 5 Jahren. Eintritt frei. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

16. Oktober I Realtalk mit Moses Pelham und Jan Wehn

Bild Moses Pelham; copyright Katja Kuhl

PELHAM & WEHN RETTEN DIE WELT – der Realtalk live in Heidenheim

Alle drei Wochen machen Moses Pelham und Jan Wehn dem Titel ihres Podcasts „PELHAM & WEHN RETTEN DIE WELT“ alle Ehre - oder versuchen es zumindest. Jetzt kommt das Anliegen auf die Bühne. Und zwar im Realtalk-Format. Das heißt, die beiden sprechen nicht nur vor Publikum, sondern unter intensiver Einbeziehung desselben. Pelham & Wehn werden an diesem Abend die Fragen des Publikums so unverblümt wie nur irgendwie möglich beantworten. Um diese Offenheit zu ermöglichen, sind Aufnahmegeräte, Kameras und so natürlich auch Mobiltelefone bei dieser Veranstaltung nicht erlaubt. Was hier besprochen wird, bleibt hier. Hinter verschlossenen Türen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, privat.
Vielleicht gelingt mit den Besuchern in Heidenheim endlich, was Pelham & Wehn alleine bisher nicht schafften, jedenfalls müsste es eigentlich an diesem Abend „HEIDENHEIM, PELHAM & WEHN RETTEN DIE WELT“ heißen.

Moses Pelham, geboren 1971, ist Produzent, Autor, Rapper und Betreiber des Frankfurter Musiklabels 3p.
Jan Wehn, geboren 1986, ist Musikjournalist, Ghostwriter und Autor mehrerer Bestseller.

Sonntag, 16. Oktober 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 10.- / AK 13.-
VVK Stadtbibliothek, online

19. Oktober I Burgtreff

Fertig gebastelte Figur

Du bist zwischen 6 und 9 Jahren alt und hast Lust auf Geschichten, Basteln und Spiele? Dann komm zum Burgtreff! Eintritt frei. Eine Anmeldung ist bis zum 17. Oktober 2022 erforderlich.



19. Oktober I Sven Heuchert liest aus “Alte Erde” & Konzert All The Sea Will Tell

Bild Sven Heuchert und Band; copyright Zappic

„Dieser Provinz-Noir ist beste Kriminal-Lektüre und wird hoffentlich bald verfilmt.“ (Krimicouch.de)

Wouter Bisch ist ein in die Jahre gekommener Revierjäger. Er kennt die Wälder in der abgelegenen Gegend rund um Vierheilig und Altglück, hat dort zahlreiche Jagdgäste geführt. Nach dem Verlust seines Sohnes sind sie für ihn Rückzugsort geworden. Doch durch den Bau des Warenlagers eines Internetversandriesen wird sich die Region von Grund auf verändern. Auch Karl Frühreich ist von den Umwälzungen betroffen. Dann kehrt sein Bruder Thies nach 14 Jahren überraschend in das Elternhaus zurück, im Schlepptau eine junge Frau namens Monique und einen Koffer voller Geld. Karl verfällt Monique vom ersten Moment an. Totgeschwiegene Verletzungen und alte Rivalitäten brechen auf. Die Wege der drei Männer kreuzen sich, und es entsteht eine Dynamik, die keiner mehr Kraft oder Willen hat aufzuhalten.

Autor Sven Heuchert schreibt nicht nur grandiose Bücher sondern beweist mit seiner Band All The Sea Will Tell auch ein sehr gutes Händchen für griffige Folk-Songs

Mittwoch, 19. Oktober 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt 10.- / 13.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

23. Oktober I Schaubühne Augsburg: Tranquilla Trampeltreu

Bild Schaubühne Augsburg; copyright Alex Williams

"Tranquilla" kommt aus dem Spanischen und heißt so viel wie "ruhig, besonnen", und das ist diese freundliche, sympathische Schildkröte in der Tat: Kaum hört sie, dass der Sultan aller Tiere, Leo der Achtundzwanzigste, Hochzeit feiert und alle Tiere zum Fest einlädt, macht sie sich voll Vertrauen und Zuversicht auf den langen Weg, Schritt für Schritt, Tag und Nacht. Alle Tiere, denen sie begegnet, zeigen sich skeptisch und raten ihr dringend ab. Zu weit und beschwerlich sei der Weg, nie würde sie das Ziel rechtzeitig erreichen. Davon lässt sich Tranquilla aber nicht beirren und freut sich am Ende über eine wunderbare Wendung.
 
Diese zeitlose Geschichte von Michael Ende steht für eine positive Hartnäckigkeit, in der das Nichtaufgeben belohnt wird. Tranquilla geht ihren Weg beharrlich Schritt für Schritt, lässt sich auch von Fehlschlägen nicht abhalten, bleibt stets freundlich, egal, wie man ihr begegnet und findet dadurch ihr Glück. Die Schaubühne Augsburg hat die Geschichte mit viel Musik und Interaktion inszeniert. Raphaela Miré und Christian Beier schlüpfen in die Rollen der Tiere.
 
Für Abenteuerlustige ab 3 Jahren

23. Oktober 22, 15 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal
 
Eintritt: VVK 4.- / AK 5.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

26. Oktober I Oliver Schröm: Die Akte Scholz. Der Kanzler, das Geld und die Macht

Bild Oliver Schröm; copyright Jan Littelmann

Olaf Scholz inszeniert sich sorgfältig als sachorientierter Macher. Doch wie sieht die Realität hinter den Kulissen aus? Nichts verrät darüber so viel wie seine Verwicklung als Hamburger Bürgermeister in das 47-Millionen-Euro Steuergeschenk an eine Privatbank. Gestützt auf Zeugen und neue Dokumente enthüllt dieses Buch Scholz Rolle in dem Skandal. Es zeigt, wie er und seine Helfer agieren, wenn sie unter Druck geraten. Ein System von Abhängigkeiten offenbart sich, von fragwürdigen Allianzen, von kleineren und größeren Lügen und von geschickter Manipulation der öffentlichen Meinung. Zugleich kommen Muster zum Vorschein, die sich durch Scholz' gesamte Karriere ziehen - bis heute.

Diese sehr engmaschige Dokumentation im Tagebuchstyle, sehr nüchtern aufgeschrieben, (...) sehr faktenorientiert, (...) hat uns von der ersten bis zur letzten Zeile fasziniert.
Aus der Laudatio bei der Verleihung des Deutschen Journalistenpreises
 
Oliver Schröm ist einer der profiliertesten Investigativ-Journalisten Deutschlands. Für seine Recherchen erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen.
 
In Kooperation mit der VHS Heidenheim

26. Oktober 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 5.- / 7.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

9. November I Michael Krämer: "Es komme was niemals noch war ... "

Bild Michael Krämer; copyright privat

„Es komme was niemals noch war …“ (Paul Celan)
Erinnern als Begründung von Gegenwart
 
„Nie wieder“ ist die Botschaft, die dem 9. November als Tag der Erinnerung innewohnt. Nie wieder Auschwitz, Buchenwald, Sobibor, Treblinka, nie wieder Menschenverachtung, Menschenvernichtung, wie sie an jenen Lagernamen bis heute hängt. Nie wieder Antisemitismus, Rassismus …
Paul Celan ist ein Dichter, der alle seine Gedichte von solchen Daten her schrieb, der in der Sprache nach Spuren suchte: Nach Spuren des Grauens, der Unmenschlichkeit und genauso nach Spuren von Hoffnung und Zukunft.

Seine Gedichte als Worte für unsere Gegenwart zu entdecken heißt unsere Gegenwart mit Erinnerung zu versehen und einer Hoffnung nachzuspüren, die uns – mit Walter Benjamin gesprochen – nur um der Hoffnungslosen willen gegeben ist.
 Dr. Michael Krämer, Literaturwissenschaftler und Theologe, ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und Stellvertretender Vorsitzender der Initiative Schreiben e.V.Musikalisch begleitet von Wolfgang Mack, Klarinette, und Alexander Germani, Gitarre. 
In Kooperation mit der katholischen Erwachsenenbildung


9. November 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal
Eintritt: 6.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information
Anmeldung über die Katholische Erwachsenenbildung Heidenheim Tel. 07321 9315 53 / keb.heidenheim@drs.de 

12. November I 5 Jahre Stadtbibliothek

Bild Stadtbibliothek; copyright Klaus-Peter Preußger

Wir haben Geburtstag, Ihr bekommt die Geschenke!
 Am 12. November 2017 wurde nach zweijähriger Bauzeit die Stadtbibliothek feierlich eröffnet. Zusammen mit unseren lieben Nachbarn vom Café Samocca feiern wir diesen Geburtstag mit diversen Attraktionen. Neben einer Tombola in der Stadtbibliothek wird die Ellwanger Band Hackberry (a folky americana blues to country blend) an verschiedenen Orten im Haus aufspielen.

Samstag, 12. November 22, 10-14 Uhr
Bibliothek

12. November I MarioKart Familien Gaming

Bild MarioKart; copyright Lisa-Marie Dase

Trainiere deine Eltern oder Großeltern vorab in der ComputerSpielSchule oder Zuhause. Am Samstag spielen sie dann für dich im Saal auf der großen Leinwand um einen der Preise.

Samstag, 12. November 22, 10-14 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte Leseausweis mitbringen.

16. November I Lucy Fricke & Lektor Matthias Teiging: Die Diplomatin

Bild Lucy Fricke; copyright Gerald von Foris

Fred ist eine erfahrene deutsche Konsulin. Sie wird ins politisch aufgeheizte Istanbul versetzt, ihre bisher größten Herausforderung. Zwischen Justizpalast und Sommerresidenz, Geheimdienst und deutsch-türkischer Zusammenarbeit, zwischen Affäre und Einsamkeit stößt sie an die Grenzen von Freundschaft, Rechtsstaatlichkeit und europäischer Idee.
In ihrem so komischen wie bitteren neuen Roman erzählt Lucy Fricke von einer Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert – und das, was in ihrem Beruf das Wichtigste ist: die Geduld.
 
»Lucy Fricke gelingt das Kunststück, einen höchst spannenden, unterhaltsamen und humorvollen politischen Roman aus der Welt der Diplomatie zu schreiben, deren Regel Nummer eins lautet: lächeln, lügen, Lachs fressen. Ein Buch, dem die Quadratur des Kreises gelingt.« (Denis Scheck)
 
Lucy Fricke hat zusammen mit ihrem Lektor Matthias Teiging einen unterhaltsamen Abend entwickelt. Sie erzählen Anekdoten, berichten über die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Romans, zeigen Fotos, lesen natürlich aus dem Buch und unterhalten sich sehr gern mit dem Publikum.
 
Mittwoch, 16. November 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 10.- / 13.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

18. November I Guido Kasmann: Fiete Hering - Abenteuer im Müllmeer

Buchcover "Fiete Hering"

Bundesweiter Vorlesetag: Endlich darf der kleine Fiete Hering das weite Meer erkunden. Doch das ist voller Gefahren – und voller Müll! Menschen wollen ihn mit ihren Netzen fangen und er wird von seinen Eltern getrennt. Als ein riesiger Hai ihn fressen will, bleibt Fiete Hering im Müllmeer stecken. Können seine Freunde – die Makrelen Milli, Minni und Molli – ihm helfen? Und wie können sie wieder ins saubere, schöne Meer gelangen und Fietes Eltern finden? Ausgerechnet der Hai weiß Rat …
 
Guido Kasmann wurde 1959 in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte er Deutsch und Musik und arbeitete bis 2009 als Grundschullehrer und war in der Lehrerausbildung im Fach Musik tätig. 2003 begann er mit dem Schreiben von Kinderbüchern. Der Titel seines ersten Romans hieß „Appetit auf Blutorangen“. Seit 2009 widmet er sich ausschließlich dem Bücherschreiben und seinen Lesungen.  Lesung ist eigentlich nicht das richtige Wort, Erzähltheater mit Musik trifft es eher. Bis zu 200 Aufführungen absolviert er in ganz Deutschland jedes Jahr, eine davon 2022 bei uns in Heidenheim.
Guido Kasmann lebt in Köln und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern.     
 
Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.     

Für umweltbewusste Kids ab 8 Jahren

Freitag, 18. November 22, 8.30 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt frei
Kostenlose Einlasskarten in der Stadtbibliothek

18. November I Rüdiger Bertram: Der Pfad

Bild Rüdiger Bertram; copyright Philipp Ramakers

Frankreich 1941: »Gut oder böse? « ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die Beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitete nach seinem Studium (Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik) zunächst als freier Journalist. Heute schreibt er Drehbücher und hat zahlreiche erfolgreiche Bücher für Kinder veröffentlicht. Sein Buch „Der Pfad“ wurde verfilmt und hat in diesem Jahr den Deutschen Filmpreis als bester Kinderfilm gewonnen.
Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt der erfolgreiche Autor in Köln.

Für Zeitreisende ab 12 Jahren

Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Freitag, 18. November 22, 10.30 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt frei
Kostenlose Einlasskarten in der Stadtbibliothek

18. November I Helmut Ortner: Volk im Wahn

Bild Helmut Ortner; copyright Peter Hönnemann

Ein Buch gegen das Vergessen. Denn: Nicht das Vergessen, sondern die Erinnerung macht uns frei.

Deutschland in den Nachkriegsjahren - ein "entnazifiziertes" Volk müht sich, das zu vergessen, was es verschwieg: seine Bereitschaft zur Teilnahme an einem System der Barbarei. Somit hatten Geschichtsverleugnung und Geschichtsumdeutung Hochkonjunktur. Und so verloren sich der Schrecken und die Einzigartigkeit: Der nationalsozialistische Wahn wurde zur austauschbaren Metapher des Bösen, persönliche Schuld relativiert. Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit gehört zur Gründungsgeschichte der Bundesrepublik. Helmut Ortners Dreizehn Erkundungen sind eine erhellende Synthese aus Erinnerung, Erkenntnis und Erzählung - mal analytisch, mal essayistisch, mal dokumentarisch.


Helmut Ortner, Jahrgang 1950, wurde besonders durch seine über 20 erzählenden Sachbücher (z.B. „Elser - Der einsame Attentäter“) bekannt. Seine Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. Helmut Ortner lebt in Darmstadt. Er ist Mitglied bei Amnesty International und im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.
 
In Kooperation mit der VHS Heidenheim

Freitag, 18. November 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 5.- / 7.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

20. November I kirschkern Compes & Co.: Das NEINhorn

Bild von der Bühne mit dem Stück NEINhorn; copyright Ellen Coenders

Die Familie Einhorn lebt sorglos im Land der Träume. Nur das Jüngste hat keine Lust auf Dauer-Gute-Laune und Zuckerwatten-Unterhaltungsprogramm. Es sagt immer nur „Nein!“, sodass man es schließlich das NEINhorn nennt. Trotz aller Versuche der Einhörner, es mit noch mehr Spiel und Spaß glücklich zu machen, läuft es eines Tages weg! Auf seinem Weg nach Nirgends lernt es den WASbär und den NAhUND kennen, zwei grantige Typen, die es ihm nicht leicht machen. Gerade deshalb werden sie Freunde und befreien widerwillig die trotzige KönigsDOCHter. Gemeinsam können die vier nach Herzenslust so sein, wie sie möchten: ziellos, bockig, launisch und bisweilen auch sehr freundlich.
 
Das Bilderbuch von Marc-Uwe Kling taucht mitten hinein in die Gefühlswelt der Kinder, in Reimen und mit viel Sprachwitz geschrieben. Mittlerweile gibt es die Geschichte auf CD, als Kartenspiel, Tonie und nun auch als Theaterstück mit viel Musik. Sabine Dahlhaus und Monika Els vom Hamburger Theater kirschkern Compes & Co. verwandeln die Bühne in null Komma nix in das Land der Träume. Nein! Doch! Kommt und schaut selbst!

Für alle EIN- und NEINhörner ab 5 Jahren
 
Sonntag, 20. November 22, 15 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 4.- / AK 5.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

22. November I Martin Lang: Klimawandel und Fairer Handel. Eine Frage des Überlebens

Bild Hand greift Richtung Sandboden; copyright Martin Lang

Die Auswirkungen der fortschreitenden Klimaerwärmung treffen die Menschen des globalen Südens in besonderem Maße und droht mühsam erreichte Erfolge des Fairen Handels zunichte zu machen. Klima bedingte Ernteausfälle und Einkommensverluste bringen immer mehr Produzentenfamilien in Existenznot. Weniger Produktion bedeutet weniger Umsatz und weniger Möglichkeiten für den Fairen Handel, durch faire Erzeugerpreise die Partner*innen im Süden zu stärken.
Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften sind Teil der DNA des Fairen Handels. Er eignet sich damit bestens als Blaupause für den sozial-ökologischen Umbau zu einer enkeltauglichen Gesellschaft und Wirtschaftsweise auch bei uns. Thematisiert werden die Auswirkungen des Klimawandels bei den Produzent*innen, Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und Reaktionen der Fairhandelsunternehmen auf die Klimakrise. Es ist Zeit zu handeln!

Martin Lang ist Fairhandelsberater beim DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg), gilt als langjähriger Insider des Fairen Handel und engagiert sich als Klima-Aktivist.
 
In Kooperation mit dem Forum für Bildung und Entwicklung

Dienstag, 22. November 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 5.- / 7.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

1. Dezember I Gerlis Zillgens: Morgen, Tiere, wird's was geben!

Buchcover "Morgen, Tiere, wird's was geben!"

Im Dezember ist es in Tierlingen immer ganz schrecklich langweilig. Die Elefantin Elfriede, die Kuh Nigunde, das Pony Schiller, die Ziege Loretta, das Gänsepaar Walter und Walter und die Katze Miau-Miau sind sich einig: Es wird viel zu früh dunkel, es ist zu kalt und es gibt kein frisches Gras. Alles ganz schlecht. Doch dann erinnert sich Elfriede, dass die Menschen im Dezember immer etwas spielen, das nennt sich "Krippen". So ganz genau weiß Elfriede nicht mehr, wie das geht. Aber gemeinsam stellen die Tierlinger das witzigste, bezauberndste, verrückteste und außergewöhnlichste Krippenspiel aller Zeiten auf die Beine. Bühne frei für tierisch-lustige Weihnachten!

Gerlis Zillgens, in Mönchengladbach geboren, ist eine sehr vielseitige Frau. Nach dem Studium war sie viele Jahre Schauspielerin und Regisseurin, hat fürs Fernsehen gearbeitet und ist mit Leib und Seele Autorin. Wortgewandt und mit fantastisch-komischen Dialogen bringt sie ihren Lesern und Leserinnen so richtig viel Freude am Lesen. Wenn sie nicht gerade schreibt, geht sie auf Lesetour. oder tanzt Tango und Salsa. Oder turnt herum. Manchmal auch auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Für Tierfans ab 7 Jahren
 
Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Donnerstag, 1. Dezember 22, 14 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt frei
Kostenlose Einlasskarten in der Stadtbibliothek

10. Dezember I Theater Kuckucksheim: Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

Bild Bühnenprogramm "Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch"; copyright Andreas Riedel

Nur noch ein Tag bis Heiligabend! Pettersson und sein Kater Findus haben noch keine Weihnachtsvorbereitungen getroffen und zu allem Überfluss verstaucht sich der Alte auch noch den Fuß. Wie sollen die beiden jetzt zu einem Tannenbaum kommen? Weihnachten ohne Baum ist nun mal kein Weihnachten, findet Findus. Und dann noch ohne Stockfisch, Fleischklößchen und Pfefferkuchen? Selbst Milch für die Hafergrütze fehlt. Aber an Einkaufen ist nicht zu denken. Das ist ja eine schöne Bescherung! Zum Glück machen Pettersson und Findus aus allem das Beste…
 
Die Pettersson- und Findus-Bilderbücher von Sven Nordqvist werden von Kindern heiß geliebt. Das Theater Kuckucksheim mit Sitz in Heppstädt bei Erlangen hat das pfiffige Weihnachtsbuch der Reihe für die Bühne inszeniert. Benjamin Seeberger, Stefan Kügel, der Gründer des Theaters, und Nando Seeberger schlüpfen in verschiedene Rollen. Und selbstverständlich ist Kater Findus auch mit von der Partie. Kommt und schaut selbst, ob Weihnachten dieses Jahr noch zu retten ist…  
 
Für  Pettersson- und Findus-Fans ab 4 Jahren
 
Samstag, 10. Dezember 22, 15 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 4.- / AK 5.-
VVK Stadtbibliothek, online

11. Dezember I Andrea Sawatzki: Brunnenstraße

Bild Andrea Sawatzki; copyright Jeanne Degraa

Keine Kindheit wie jede andere. Sondern eine, die Andrea Sawatzki wie in einem Kurzfilm einfängt: 1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea. Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.
 
»Es ist die Geschichte einer Kindheit. Erzählt mit einer großen Klarheit, distanziert, nüchtern, aber doch voller Sensibilität und Gefühl.« (tz)
 
Andrea Sawatzki, geboren 1963, gehört zu den bekanntesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und ist seit Jahren auch Bestseller-Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler und Autor Christian Berkel, ihren gemeinsamen zwei Söhnen und einem Hund in Berlin.

Sonntag, 11. Dezember 22, 11 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 20.- / 23.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

15. Dezember I Dr. Nico Rose: Hard, Heavy & Happy. Heavy Metal und die Kunst des guten Lebens.

Bild Nico Rose; copyright Heinz Feußner

Dr. Nico Rose präsentiert erhellende Erkenntnisse rund um die Psychologie des Metal. In seinem Buch geht er der Frage auf den Grund, wie Metal das Leben bereichert und einfach glücklich macht – oder manchmal: etwas weniger unglücklich. Er wirft einen meist heiteren, bisweilen aber auch melancholischen Blick auf die besonderen Sitten und Gebräuche der Szene. Und als Psychologe beleuchtet Nico Rose insbesondere die seelisch-emotionale Seite dieser außergewöhnlichen Musik. So erfährt man unter anderem, wie dieser „Lärm“ dabei hilft, mit Ängsten und Depressionen zu leben, warum Metal hören voll schlau macht und wie viele Kalorien man beim Headbangen verbrennt!

Dr. Nico Rose ist im richtigen Leben ein gefragter Management-Experte. Bis Anfang 2022 war er Professor für Wirtschaftspsychologie an einer renommierten Business School. Zuvor hat er 15 Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet, zuletzt als Vice President im HR-Bereich bei Bertelsmann.
Im anderen richtigen Leben ist Rose leidenschaftlicher Metal-Fan und hat seit seinem 15. Lebensjahr hunderte Konzerte besucht. Auf Facebook kümmert er sich als Leiter des »Ministeriums für Schwermetall« um die Bedürfnisse der deutschen Metalheads.
 
In Kooperation mit der VHS Heidenheim

Donnerstag, 15. Dezember 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 5.- / 7.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

21. Dezember I Heidenheimer Kurzfilmtag

Bild Kurzfilmtag; copyright pixabay

Am kürzesten Tag des Jahres sind überall in Deutschland Kurzfilme zu sehen. Kinos, öffentliche Einrichtungen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen veranstalten ihre eigenen Filmevents. Ob in Hinterhof oder Wohnzimmer, on-oder offline, ob auf professioneller Leinwand oder improvisiertem Screen – landauf, landab wird der Kurzfilm gezeigt und gesehen. Der Kurzfilmtag hat sich inzwischen zu einem international bedeutsamen Kulturereignis entwickelt, mehr als 20 Länder nehmen teil, über 20.000 Zuschauer allein in Deutschland.
 
Auch der Verein Kinokultur Heidenheim e.V. beteiligt sich zusammen mit der Stadtbibliothek am Kurzfilmfieber und zeigt ein ganzes Kurzfilmpaket.
 
Die genauen Filmthemen stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig in der Presse veröffentlicht. An beiden Terminen werden dieselben Filme gezeigt.

Mittwoch, 21. Dezember 22, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: AK 6.-
Voranmeldung möglich unter: info@kinokultur-heidenheim.de

17. Januar I Achim "Sechzig" Bogdahn: Unter den Wolken. Meine Deutschlandreise auf die höchsten Berge aller 16 Bundesländer

Bild Achim Bogdahn; copyright Achim Hofbauer

Achim Bogdahn hat sich auf eine Reise durch Deutschland gemacht und die höchsten Berge aller 16 Bundesländer erklommen. Damit er nicht alleine wandert, hat er bekannte Menschen aus den jeweiligen Regionen eingeladen, ihn zu begleiten (u.a. Devid Striesow, Judith Holofernes und Mehmet Scholl). Aus diesen Wanderungen ist ein Buch entstanden, ein Buch über Deutschland, über Begegnungen und Gespräche, über Menschen und über das Leben – mit vielen Umwegen, Anekdoten und Exkursen.

„Nach diesem Buch weiß man mehr über Deutschland, über sich und man will einfach nur eines: Los!“ (Thees Uhlmann)
 
Achim Bogdahn wurde 1965 geboren, wuchs in München auf und arbeitet als Radiomoderator beim Bayerischen Rundfunk. Er hat Ev. Theologie studiert, war Sänger der Band Isar 12 und ist glühender Fan des TSV 1860 München (weswegen in seinem Pass hochoffiziell der Künstlername „Sechzig“ steht). Er hat als Schauspieler gearbeitet („Trautmann“), ist geprüfter Fußballschiedsrichter, spricht ein bisschen Dänisch und liebt es, mit dem Zug zu fahren. »Unter den Wolken« ist sein Debüt.
 
Dienstag, 17. Januar 23, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 10.- / 13.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

20. Januar I Digitale Musik selbst gemacht

Kinder sitzen am Computer; copyright Lisa-Marie Dase

Mit VR-Brillen, Computern, Tablets und Co komponiert, gestaltet und programmiert ihr eure eigene Musik.

Freitag, 20. Januar 23, 14-17 Uhr
Bibliothek, Gamingraum

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte Leseausweis mitbringen.

24. Januar I Maren Gottschalk: Fräulein Steiff

Bild Maren Gottschalk; copyright Sandy Kraus

Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 in Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen - und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

»Dialogstark und in klarer Sprache erzählt der Porträtroman vom Aufstieg und Gefühlsleben der Spielzeugpionierin« (Hörzu)

Maren Gottschalk studierte in München Geschichte und Politik und promovierte über Geschichtsschreibung. Seit 1991 schreibt sie Beiträge für die WDR-Radiosendung ZeitZeichen und verfasst daneben Biographien und Romane. Sie lebt in Leverkusen und arbeitet in Köln.
 
In Kooperation mit der VHS Heidenheim

Dienstag, 24. Januar 23, 19 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt: VVK 5.- / 7.-
VVK Stadtbibliothek, Stadt-Information, online

10. Februar I 64. Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels - Kreisentscheid

Plakat Vorlesewettbewerb; copyright Jan von Holleben

Alle Jahre wieder… steht nicht nur Weihnachten und Ostern vor der Tür, sondern auch der Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels. 2022 jährt sich die größte Leseförderungsinitiative Deutschlands zum 64. Mal. Es werden wieder circa 600 000 Teilnehmer erwartet. Und da behaupte noch jemand, es würde nicht mehr gelesen! In über 7000 Schulen werden im Dezember die Schulsieger der sechsten Klassen gekürt. Und dann geht es in die nächste Runde: den Kreisentscheid.
 
Ein bisschen Aufregung gehört immer dazu. Müssen die Kids doch vor einer ausgewählten Jury und Publikum eine Textpassage aus einem von ihnen selbst gewählten Buch vorlesen, das ein anderes als das vom Schulwettbewerb sein soll. Eine große Bandbreite von Titeln, die von den Kindern aktuell und gern gelesen werden, offenbart sich den gespannten Zuhörern. 3 Minuten stehen  den jungen Vorlesern zur Verfügung, um die Juroren zu überzeugen, dass sie die Besten sind. An diesem Nachmittag wird sich entscheiden, wer im Frühjahr beim Lesewettstreit auf Bezirksebene an den Start geht.
 
Für neugierige Geschichtensammler jeden Alters
 
Freitag, 10. Februar 23, 14 Uhr
Margarete-Hannsmann-Saal

Eintritt frei

17. Februar I Virtual Reality

Jugendlicher spielt mit der VR-Brille; copyright Lisa-Marie Dase

Wir tauchen mit unseren neuen VR-Brillen in bunte Welten ab und testen verschiedene Spiele. Wer lange Wartezeiten umgehen möchte, besorgt sich vorab in der Bibliothek die kostenlosen Eintrittskarten für die jeweiligen Spielzeiten (ab 10 Jahre) : 14-15 Uhr, 15-16 Uhr oder 16-17 Uhr. Ab 18 Uhr werden VR-Spiele ab 16 Jahren angeboten. Bitte Leseausweis mitbringen.

Die Einlasskarten werden nach den Weihnachtsferien ausgegeben.

Freitag, 17. Februar 23, 14 Uhr
Bibliothek, Margarete-Hannsmann-Saal

Kontakt

Bibliothek
Willy-Brandt-Platz 1
89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 23-43 11